Projekt Sprachregionen

OKJA in der Schweiz – Was sind die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede?

In der Deutschschweiz wird die Offene Kinder- und Jugendarbeit als spezifisches Handlungsfeld betrachtet. In der Romandie und im Tessin sind die offenen Angebote für Kinder und Jugendliche Teil der Soziokulturellen Animation, welche sich auch an andere Alters- und Interessengruppen wendet. Mit dem Projekt Sprachregionen will der DOJ/AFAJ gemeinsam mit Partnerorganisationen aus der Westschweiz und dem Tessin sowie mit Fachhochschulen aufzeigen, wie sich die Offene Kinder- und Jugendarbeit in den verschiedenen Regionen in der Praxis, strukturell und an den Hochschulen entwickelt hat und welches die Gemeinsamkeiten und Unterschiede bezüglich Arbeitsfelder, Berufsbild, Grund- und Handlungsprinzipien, Methoden und theoretischen Differenzen sind.

 

«Ziel ist die Entwicklung einer Basis für ein gemeinsames Verständnis und eine verstärkte Zusammenarbeit.»

PROJEKTINHALT UND -ZIELE

Teilprojekt 1 – Geschichtliche Aufarbeitung

In den drei Sprachregionen findet eine geschichtliche Aufarbeitung der Entwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, respektive der Soziokulturellen Animation sowie eine Beschreibung des Ist-Zustandes in der jeweiligen Sprachregion statt. Die Berichte geben Auskunft über theoretische Referenzen, Zwecke, Werte, Missionen, Mandat, Handlungsprinzipien und Ziele, Handlungsfelder, Dienstleistungsbereiche und Ziel- und Nutzungsgruppen sowie zu Trends und Bedarf an Weiterentwicklung. Anschliessend werden in einer Synthese Gemeinsamkeiten und Unterschieden festgehalten.

Teilprojekt 2 – Empirische Analyse des Handlungsfeldes

ine schweizweite wissenschaftliche Online-Befragung erhebt erstmals umfassende Daten zu den Strukturen und Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, Informationen zu methodisch-konzeptionellen Orientierungen sowie Einschätzungen über Handlungs- und Entwicklungsbedarf aus Sicht der Fachpersonen aus der Praxis. Die Umsetzung hat der DOJ/AFAJ dem Institut Kinder- und Jugendhilfe der Hochschule für Soziale Arbeit, Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) übergeben. Zur Teilnahme werden im August/September 2018 alle Institutionen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit eingeladen (mehr dazu unten).

Teilprojekt 3 – Dreisprachige Fachtagung

An einem öffentlichen, dreisprachigen Symposium werden die Ergebnisse aus Teilprojekt 1 und Teilprojekt 2 vorgestellt und mit Fachpersonen diskutiert. Gemeinsam werden Perspektiven für die Zukunft (z. B. inhaltliche und strukturelle Zusammenarbeit auf gesamtschweizerischer Ebene, fachliche Weiterentwicklung des Feldes) erarbeitet. Zielpublikum des Symposiums sind Personen aus der Praxis, von Hochschulen, aus der Hochschulpolitik und der kommunalen, kantonalen und nationalen Politik.

Rückblick Fachtagung Zukunft OKJA

Verschiedene Perspektiven – gemeinsame Visionen

6. September 2019, Olten

Fachpersonen aus der Praxis und Expert*innen aus der Forschung diskutierten an dieser gesamtschweizerischen Fachtagung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) , resp. Soziokulturellen Animation (SKA) die Resultate einer ersten nationalen Umfrage zur OKJA in der Schweiz.

Impressionen

Anschauen

 

Grusswort

Die Tagung eröffnete Nationalratspräsidentin Marina Carobbio mit einem engagierten und anspornenden Grusswort. Dieses ist auf ihrer Website veröffentlicht.

Lesen (italienisch)

 

Resultate

Zusammenfassung Resultate der erste nationalen Umfrage

FHNW und DOJ/AFAJ, August-Oktober 2018

 

Synthesetext: Überblick über die OKJA in der Deutschschweiz und die SKA in der Westschweiz und im Tessin

Steuergruppe Projekt Sprachregionen des DOJ/AFAJ, 2019

 

 

Erste Nationale Umfrage Offene Kinder- und Jugendarbeit

Die erste nationale Umfrage zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Schweiz ist Teilprojekt 2 des Gesamtprojekts Sprachregionen (mehr dazu oben). Sie wird durchgeführt durch die Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW im Auftrag des DOJ/AFAJ.

Die Onlinebefragung endete am 14. Oktober 2018. Die Ergebnisse der Auswertung werden 2019 publiziert.

Kontakt und Information
Julia Gerodetti, Projektleitung Fachhochschule Nordwestschweiz Soziale Arbeit, E-Mail

KONTAKT UND INFORMATION

Tobias Bauer, Projektleiter DOJ, E-Mail oder 031 300 20 55

UNSERE PROJEKTPARTNER

BFH – Berner Fachhochschule, Soziale Arbeit | CRDEJ – Conférence romande des délégué(e)s à l’enfance et à la jeunesse | EESP – ecole d’études sociales et pédagogiques | FASL – Fondation pour l’Animation Socioculturelle Lausannoise | Feder anim – Plateforme romande de l’animation socioculturelle |FHNW – Fachhochschule Nordwestschweiz Hochschule für Soziale Arbeit|FHS St. Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Institut IFSA-FHS |Giovanimazione – Associazione degli Animatori Socio-Culturali in ambito Giovanile della Svizzera italiana |HES·SO Haute École Spécialisée de Suisse occidentale | HSLU – Hochschule Luzern Soziale Arbeit|Pro Juventute Ticino |Stiftung Soziokultur Schweiz | SUPSI – Manno, Dipartimento economia aziendale, sanità e sociale | ZHAW –  Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Das Gesamtprojekt wird unterstützt vom Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) und von der Stiftung Mercator Schweiz.

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