Fachgruppe Queer

SEXUELLE UND GESCHLECHTLICHE VIELFALT in der OKJA.

SEXUELLE UND GESCHLECHTLICHE VIELFALT NEU DENKEN UND UMSETZEN

Geschlechtliche und sexuelle Identitäten stehen immer wieder im Fokus der öffentlichen Debatte. Das ist erfreulich. Es ist unbestritten, dass hier ein gesellschaftlicher Wandel stattfindet. Daher ist es nötig, die vielfältigen und realen sexuellen und geschlechtlichen Identitäten sichtbar zu machen und darüber zu reden – auch in der Offenen Kinder und Jugendarbeit (OKJA). Insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene sind die Fragen zur Identitätsbildung vielfältiger geworden. Das fordert die OKJA-Fachpersonen zur Auseinandersetzung mit diesem Wandel in der Gesellschaft und den Auswirkungen für die eigene Arbeitsrealität heraus.

Die Fachgruppe Queer des Dachverbands Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ/AFAJ) wird koordiniert von der okaj Zürich und arbeitet punktuell mit der Jugendorganisation Milchjugend, mit du-bist-du und weiteren Organisationen zusammen. Die Fachgruppe richtet sich an Fachpersonen der OKJA. Sie hat zum Ziel, sich den Fragen aus der Praxis im Zusammenhang mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt zu widmen, Potenziale zu nutzen sowie mögliche (bewusste und unbewusste) Barrieren im Praxisalltag und in der Gestaltung der Angebote zu erkennen und abzubauen. Damit fördert die Fachgruppe die Weiterentwicklung der OKJA insgesamt und der Fachpersonen.

Fachtagung Heteronormativität durchbrechen: Wie würde eine queernormative Welt aussehen?

17. September 2021, 9 – 16 Uhr, Rote Fabrik in Zürich

Die Tagung findet im Rahmen des lila.21, dem queeren Festival der Milchjugend, statt und wird von der DOJ-Fachgruppe Queer in Kooperation mit der okaj zürich organisiert. Die Teilnehmer*innen erhalten nützliche Handlungsoptionen für die Arbeitspraxis und Handlungskompetenzen werden erweitert. Sie tauschen sich miteinander aus und setzen sich gemeinsam mit aktuellen Trends, der genutzten Sprache sowie der eigenen Haltung in der Arbeitspraxis auseinander.

Was der Anlass bietet
• Input-Referate zu den Themen Heteronormativität, Non-Binarität & Intergeschlechtlichkeit
• Führung durchs Festivalgelände
• Theorie-Praxis-Transfer mit dubistdu
• Künstlerischer Überraschung

Zielgruppe
Fachpersonen der OKJA und Interessierte

Preis
Nichtmitglieder CHF 95.- / Mitglieder des DOJ: CHF 90.-
Das gemeinsames Mittagessen (vegan) ist im Preis inbegriffen.

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Die Frist ist abgelaufen.

Programm
8.30 – 9.00 Uhr Eintreffen mit Kaffee & Gipfeli

9.00 Uhr Begrüssung

  • Input-Referat zum Thema Heteronormativität – Dr.x phil. Yv E. Nay (er/they), Institut des études genre an der Universität Genf
  • Informationen zum lila Festival – Sara Boy (sie), Milchjugend
  • Input-Runde
    Input 1 zu Non-Binarität – Dr. phil. Chri Hübscher (sie/es/they/Chri), nonbinary.ch
    Input 2 zu Intergeschlechtlichkeit – Urs Vanessa Sager (kein Pronomen/ no pronoun), Vize Präsident:in von InterAction Suisse

12.00 Uhr Gemeinsames Mittagessen (vegan) im Restaurant Ziegel

13.10 Uhr Führung durch das Festivalgelände: Florian Vock (er), Festivalleitung lila.

13.30 Uhr Theorie-Praxis-Transfer
Workshop mit du-bist-du – Sandra Schäfer (sie/ihr), Sozialpädagogin HF, CAS genderreflektierende Offene Jugendarbeit, und Julia Niederberger (sie/ihr), BSc Soziale Arbeit – Soziokulturelle Animation i. A.

16.00 Uhr Abschluss mit glamouröser künstlerischer Überraschung!

Pride Month Juni 2021

Der Juni ist der Pride Month. Für queere Jugendliche können die Pride und das Feiern der Vielfalt entscheidende Moment in der Entwicklung ihrer geschlechtlichen und sexuellen Identität sein. Zwar findet auch dieses Jahr wegen Corona kein Festival statt, doch Akzeptanz, Vielfalt und Solidarität können auch virtuell vermittelt und gefeiert werden. Dieser Monat kann in der Jugendarbeit genutzt werden, um mit allen Jugendlichen das Thema zu behandeln.

Die Fachgruppe Queer des DOJ/AFAJ lädt OKJA-Fachpersonen zum Mitmachen ein. Dafür stellt die Gruppe folgendes Material bereit:

Factsheet für Fachpersonen

Aktionsblatt

IDAHOBIT – Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie

Jährlich findet am 17. Mai der «Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit» statt (engl.: International Day Against Homophobia, Biphobia, Interphobia and Transphobia, kurz IDAHOBIT). Der Aktionstag wurde ins Leben gerufen, um die Öffentlichkeit auf die bestehende Diskriminierung und rechtliche Ungleichbehandlung von LGBTQIA+-Menschen aufmerksam zu machen. Er ermöglicht Unterhaltungen über vielfältige Lebens- und Liebensweisen. Die OKJA kann dazu eine wertvollen Beitrag leisten.

Die Fachgruppe Queer des DOJ/AFAJ lädt OKJA-Fachpersonen zum Mitmachen ein! Dafür stellt die Gruppe folgendes Material bereit:

Factsheet für Fachpersonen
Lesen

Quiz für Jugendtreff
Herunterladen

Vier quadratische Poster zu
Mordrate
Suizidrisiko
Akzeptanz
MoreLove

Fachtalk mit Du-bist-Du
Mehr erfahren

Am Mittwoch, 12. Mai postet die okaj zürich auf ihrem Insta-Profil diverse Beiträge. Nutzt die Social Media-Beiträge und teilt sie via Facebook und Instagram mit den Hashtags #idahobit2021 und #fgqueer.

Die Fachgruppe Queer wünscht ein gewinnbringendes Engagement und anregende Gespräche!

Coming-out-Day, 11. Oktober 2020

Seit 31 Jahren wird am 11. Oktober der Coming-out-Day begangen. Der Schritt nach aussen, das Sich-outen, sorgt für Sichtbarkeit und soll helfen, Homo-, Bi- und Transphobie in der Gesellschaft abzubauen. Auch in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit kann dieser Tag zum Anlass genommen werden, sich über vielfältige Lebens-und Liebensweisen zu unterhalten und diese zu feiern.

Die Fachgruppe Queer stellt Fachstellen der OKJA Grundlagenmaterial zur Verfügung:

Factsheet
Lesen

Instagram-Bilder
Herunterladen als Zip-Datei

Vorlag einer Medienmitteilung
Herunterladen als PDF

Treffen

Die Fachgruppe trifft sich regelmässig zu Austausch- und Arbeitstreffen. Wer mitzuwirken möchte ist willkommen und melde sich bitte bei der FG-Koordinatorin Leona Klopfenstein.

1. Oktober 2021

9.15-12.15, Zürich

 

Kontakt­person

Leona Klopfenstein

Projektleiterin okaj zürich

hc.jod@reeuq-gf

 

 

In Zusammenarbeit mit:

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